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Frédéric Chassot tritt in den Verwaltungsrat des FC Sion ein

(24.04.2019)

Auf Initiative seines Präsidenten Christian Constantin verkündet der FC Sion Olympique des Alpes SA heute die Ernennung von Frédéric Chassot (50 Jahre) zum neuen Mitglied des Verwaltungsrates.
 
In der Vergangenheit war er in verschiedenen Funktionen bei den Wallisern tätig. Nach seiner Spielerkarriere hat er nämlich in den Bereichen Verwaltung und Marketing, sowie im technischen Staff des FC Sion gearbeitet. Der Freiburger wechselte anschliessend zu einem grossen, nationalen Unternehmen, um mehr Berufserfahrung zu gewinnen. Diese Arbeit wird er parallel zu seiner neuen Funktion beim FC Sion Olympique des Alpes SA beibehalten.
 
 

Pajtim Kasami: „Abgerechnet wird am Ende der Saison“

(22.04.2019)

Er trug bereits mit 16 Jahren das Trikot von Liverpool, wurde ein Jahr später U17-Weltmeister und spielte in einigen der besten Ligen der Welt. Im Sommer 2017 angekommen, will Pajtim Kasami nun alles für den FC Sion geben. Mit einer möglichen Rückkehr in die Schweizer Nationalmannschaft in naher Zukunft.

Pajtim, du bist das, was man ein frühes Talent nennen könnte, denn mit nur 16 Jahren bist du im Liverpooler Ausbildungszentrum aufgenommen worden. An was erinnerst du dich aus dieser Zeit bei den Reds?
Ich war in der Tat noch sehr jung, als ich nach England ging. Mehrere Clubs waren bereits an mir interessiert, und als das Angebot von Liverpool kam, erinnere ich mich, dass ich eine Weile nachgedacht habe, aber meine Entscheidung war sehr schnell getroffen. Ich habe nur schöne Erinnerungen an diese Zeit, ich spielte mit den Jugendlichen und habe manchmal mit der Reserve trainiert. Damals war der Trainer der ersten Mannschaft Rafael Benitez und es gab Spieler wie Fernando Torres und Xabi Alonso, die ich treffen konnte. Leider haben mich aussersportliche Probleme zwischen Liverpool und GC, bei denen ich überhaupt nicht eingreifen konnte, gezwungen, zu gehen. Aber ich wiederhole, ich hatte nur tolle Momente in Anfield.

Wenige Monate später wirst du mit der Schweiz in Nigeria U17-Weltmeister. Wie sehr war dieser Titel ein Sprungbrett für deine Karriere?
Weltmeister zu werden, auch in der U17, verändert das Leben wirklich! Allein die Teilnahme an einem solchen Turnier als junger Spieler ist ein grossartiges Schaufenster. Diese 92er-Generation ist wirklich talentiert, viele Spieler dieses Teams spielen heute in den grossen Ligen. Wir waren ein sehr gutes Team, die viel Qualität hatte und vor nichts Angst hatte. Ich denke, es war gerade diese Siegermentalität, die es uns ermöglichte, diesen Titel zu gewinnen.

Dann hast du in den grössten Ligen gespielt. Was haben dir diese verschiedenen Abenteuer gebracht?
Sie alle haben es mir ermöglicht, in bestimmten Bereichen zu wachsen und Fortschritte zu erzielen. Ich begann mit Palermo in der Serie A zur Zeit des grossen Milan und als Inter 2010 unter Mourinho das Triple geholt hatte. Wir haben das Cupfinale gegen die „Nerrazzurri“ gespielt, das wir leider mit 3:1 verloren haben. Ein Jahr nach meiner Ankunft in Sizilien erhielt ich ein wunderbares Angebot aus Fulham, das ich nicht ablehnen konnte: Ich wollte in England spielen! Mit 19 Jahren war es einfach unglaublich, in dieser Meisterschaft zu spielen, die immer sehr körperbetont war! Dann zog ich nach Griechenland, wo ich anfing, Titel zu gewinnen und mit Olympiakos in der Champions League zu spielen. Ich hatte damals Kontakt zu grossen Champions wie Eric Abidal oder Esteban Cambiasso, um nur einige zu nennen. Es war in Athen, wo ich wirklich ein Mann wurde.

Während deiner Zeit bei Olympiakos hast du unter anderem 2014 den Siegtreffer gegen Juventus in der Champions League erzielt. War das die beste Zeit deiner Karriere?
Ja, das kann man sagen. Ich denke, dass das Spielen in der Champions League ein Traum für alle Spieler ist, es ist der Wettbewerb, der es uns ermöglicht, gegen die Besten anzutreten. Ich hatte die Chance, dieses Tor gegen Juve und Buffon zu erzielen, und das war ein Sieg für uns. Von da an sprachen mich die Leute auf der Strasse an, wollten Fotos oder Autogramme. Die Griechen sind wirklich leidenschaftlich, sie leben für den Fussball. Wenn alles gut läuft, gilt man dort als Halbgott. Es war wirklich eine fantastische Zeit in meinem Leben!

Ungefähr in dieser Zeit wurdest du auch für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten. Ist die Rückkehr in die Nati jetzt eines deiner Hauptziele?
Natürlich ist es für einen Spieler am schönsten, sein Land zu vertreten. Ich war in dieser Saison zwei Mal im erweiterten Aufgebot. Ich weiss, dass es wichtig ist, dass ich weiterhin täglich arbeite und dass ich in Sion gute Leistungen zeige, um es noch einmal zu erleben. Ich kann nicht sagen, dass es kein Ziel ist, aber ich stehe nicht jeden Tag auf und denke darüber nach. Wenn es eines Tages wieder passieren soll, wird es kommen.

Zurück zum FC Sion, es sind anderthalb Jahre vergangen, seit du ins Wallis gezogen bist. Wie fühlst du dich hier?
Mir geht es gut. Körperlich bin ich viel besser als in der letzten Saison. Als ich ankam, war meine Vorbereitung nicht unbedingt optimal und ich spürte, dass mein Körper nicht das Beste gab, was er konnte. In diesem Jahr konnte ich bei null anfangen und ich fühle mich grossartig. Ich denke, das spiegelt sich in den Leistungen wider, die ich auf dem Platz zeige.

Du hast dich entschieden, dich in Montreux niederzulassen. Warum bist du an die Riviera gezogen?
Ich habe mich für Montreux entschieden, weil ich in Ruhe leben und mich auf meine Arbeit vor Ort konzentrieren wollte. Ich denke, es ist wirklich sehr wichtig, auf andere Gedanken zu kommen, den Kopf frei zu bekommen und von Zeit zu Zeit an etwas anderes als Fussball zu denken. Ich verliess das Athener Meer, um am Fusse der Berge zu landen, aber ich schätze die Landschaft und das Leben hier sehr.

Seit du hier bist, hast du als Flügelspieler, offensiver Mittelfeldspieler oder sogar Stürmer gespielt. Was hältst du von dieser Vielseitigkeit?
Ich stehe dem Trainer zur Verfügung, er ist es, der die Position bestimmt, in der er denkt, dass wir zum Zeitpunkt des Spiels das Beste für die Mannschaft bringen, und wir müssen seine Entscheidungen respektieren. Ich persönlich bin gerne auf dem Platz, so sehr, dass ich bereit wäre, überall zu spielen. Meine Lieblingsposition bleibt jedoch die der Nummer 10, hinter dem Stürmer. Da denke ich, dass ich am besten für das Team bin.

Und was sind denn die Ziele des Teams?
Die Meisterschaft ist bis auf die Young Boys relativ eng und ich denke, dass wir mit den Qualitäten und der Mentalität, die wir haben, immer noch hoffen können, unter den ersten vier der Tabelle zu landen. Dazu müssen wir natürlich in den kommenden Spielen gute Ergebnisse erzielen. Ich hätte auch gerne den Cup in diesem Jahr wieder ins Wallis zurückgebracht und das Ausscheiden gegen Basel war eine grosse Enttäuschung, aber das ist jetzt alles Vergangenheit. Man muss nach vorne schauen und versuchen, diese Saison gut zu beenden. Abgerechnet wird am Ende der Saison.

Du bist ein zäher Spieler, der um jeden Ball kämpft und nie aufgibt. Das sind Eigenschaften, die sich in der Mentalität der Walliser widerspiegeln....
Ja, es ist wahr, ich habe eine Mentalität, die der der Menschen hier ähnelt. Wissen Sie, ich wurde in eine bescheidene Familie geboren und musste immer doppelt so hart kämpfen, um dorthin zu gelangen, wo ich jetzt bin. Diese Stärke erlaubt es mir, immer nach vorne zu schauen, auch wenn es nicht so gut läuft.

Abschliessend ein Wort über die Fans, mit denen du während der Spiele oft kommunizierst. Welche Rolle spielt das?
Eine sehr wichtige Rolle wirklich! Natürlich sind wir es, die auf dem Platz stehen, aber sie geben uns eine zusätzliche Kraft, nie aufzugeben. Ich persönlich gebe bei jedem Spiel mein Bestes und spüre gerne die Energie, die von den Rängen kommt. Wir haben Glück, dass wir so ein Publikum haben!

 

Ende der tollen Serie des FC Sion gegen den FC Basel

(19.04.2019)

Fünf Tage nach dem Punktgewinn im Auswärtsspiel im Cornaredo gegen Lugano (1:1) startete der FC Sion das Osterwochenende mit einem Heimspiel gegen den FC Basel. Die Sittener, die seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen waren, wollten gegen die ebenfalls formstarken Basler ihre tolle Serie fortsetzen. Die Basler waren vor diesem Gastspiel im Wallis dieses Jahr noch ungeschlagen. Murat Xakin und seine Spieler wollten sich auch noch für die zwei ärgerlichen Niederlagen gegen den FCB in diesem Frühling revanchieren, diejenige in der Meisterschaft nach einem Fehlentscheid des Schiedsrichters und diejenige im Cup-Viertelfinale nach einem 2-Tore-Vorsprung.

Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen intensiven Kampf in einem kochenden Stade de Tourbillon. In der 4. Minute musste Kevin Fickentscher bei einem Versuch von Aldo Kalulu ein erstes Mal entscheidend eingreifen. Gleich danach zeigte sich sein Gegenüber Jonas Omlin ebenso sicher, als er dem heraneilenden Lenjani, der von Grgic in die Tiefe geschickt worden war, den Ball wegschlug. In der 18. Minute ging ein von Neitzke abgelenkter Schuss von Frei knapp daneben. Vier Minuten später gelang Yassin Fortune ein toller Sprint, sein Schuss verfehlte aber das Tor. In der 32. Minute fand sich van Wolfswinkel nach einer Flanke von der rechten Seite in guter Position, sein Versuch wurde aber von Zock zur Ecke abgelenkt. Dieser Eckball landete wieder beim Holländer, der Kevin Fickentscher per Kopf bezwang. Die Sittener versuchten zu reagieren, aber Kasamis Schuss nach einem Doppelpass mit Uldrikis war zu ungenau. Die Gäste gingen somit mit einer knappen Führung in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann ziemlich ruhig. In der 58. Minute flankte Kasami zu Lenjani, dessen Schuss mirakulös von Omlin abgewehrt wurde. Zwei Minuten später setzte sich wieder die Nummer 7 in Szene, sein Schuss landete aber neben das Tor. In der 69. Minute konnte Omlin den Weitschuss von Toma nur mit Mühe abwehren. Drei Minuten später parierte der Basler Schlussmann wieder einen Versuch von Kasami. Trotz diesem Druck und einer gewissen Dominanz im Spiel in der zweiten Halbzeit gelang den Spielern von Murat Yakin kein Tor. Schliesslich konnten die Gäste zwei Konter nutzen, um die drei Punkte zu sichern. Zunächst verwandelte Zuffi einen Elfmeter nach einem Handspiel von Zock (85.), dann bezwang der unglückliche Grgic bei seinem Rettungsversuch Fickentscher. Die Walliser verloren somit das Spiel und ihre Serie der Ungeschlagenheit wurde abrupt beendet. Der FC Sion möchte sich aber dennoch bei den 12'800 Zuschauern für die tolle Unterstützung bedanken!

Nächste Woche spielt der FC Sion wieder auswärts, am 28. April im Zürcher Letzigrund gegen den FC Zürich. Unterdessen wünscht Ihnen der FC Sion frohe Ostern! 

Heimspiel gegen den FC Basel zum Start ins Osterwochenende

(17.04.2019)

Fünf Tage nach dem Punktgewinn im schwierigen Auswärtsspiel in Lugano (1:1) spielt der FC Sion am Freitag wieder im heimischen Stade de Tourbillon. Die seit nunmehr fünf Spielen unbesiegten Spieler von Murat Yakin treffen auf ein Team, dem es zurzeit ebenfalls gut läuft. Die Walliser werden alles tun, um den Sieg zu holen und die bereits acht Jahre andauernde sieglose Zeit gegen die Basler in der Meisterschaft zu beenden.

FC Basel – Präsentation:

Die Option auf den Meistertitel, den YB am letzten Wochenende offiziell holte, hatten die Basler schon seit einigen Wochen aufgegeben, der Rückstand auf die Berner war schon bald viel zu gross gewesen. Das Saisonende ist für das Team vom Rheinknie dennoch voller Herausforderungen. Die verbleibenden Spiele können sie nutzen, um die Zukunft vorzubereiten und um für die nächste Saison im erneuten Kampf um die Meisterschaft gerüstet zu sein. Die Spieler von Marcel Koller haben das sehr wohl verstanden, die letzte Niederlage datiert vom 2. Dezember zu Hause gegen Young Boys (1:3). Danach folgten acht Siege und fünf Unentschieden. Vor dem Spiel im Tourbillon weist der FC Basel also eine Bilanz von dreizehn Spielen ohne Niederlage auf. Die Basler wollen genauso wie der FC Sion diese positive Dynamik nutzen und ihre Serie in diesem Spitzenspiel fortsetzen.

Captain Marek Suchy und seine Mitspieler, die sich in der Meisterschaft den Berner geschlagen geben mussten, haben dennoch die Möglichkeit eine Trophäe zu holen und eine zweite titellose Saison in Folge zu verhindern. Nächste Woche spielen sie nämlich im Letzigrund gegen den FC Zürich im Halbfinale des Helvetia Schweizer Cups. Der FCB, der in der vorherigen Runde den FC Sion in der Verlängerung besiegte, kann noch von einem 13. Cupsieg träumen, um dann gleich viele Cupsiege wie die Walliser vorzuweisen.

Obwohl dieser Halbfinale schon in den Hinterköpfen der Basler sein wird, besteht kein Zweifel, dass sie sich mit einem guten Resultat im Wallis optimal auf dieses Cupspiel vorbereiten wollen. Marcel Koller muss jedoch auf seinen besten Torjäger verzichten. Der Schweizer Internationale Albian Ajeti, der diese Saison bereits zwölf Tore erzielt hat, ist wegen seiner vierten Verwarnung am letzten Wochenende gegen GC gesperrt. Trotz dieser wichtigen Absenz auf Basler Seite, steht der FC Sion vor einer grossen Herausforderung. Die Walliser werden aber sicherlich topmotiviert sein, um sich für die letzten beiden Meisterschaftsspiele gegen die Basler, in denen sie vor allem wegen Fehlentscheiden der Schiedsrichter verloren hatten, und auch für die Niederlage im Cup-Halbfinale im Februar zu revanchieren. Egal was passiert, dieses Spiel wird wie alle Begegnungen zwischen diesen beiden Vereinen viele Emotionen bieten!

Aktion «Volles Haus»:

Zur Erinnerung: die Walliser starten im Rahmen dieser Begegnung die Aktion «Volles Haus». Um auf eine zahlreiche Unterstützung seiner Fans zählen zu können, bietet der Verein nämlich Tickets ab nur 10 Franken an! Zögern Sie nicht und reservieren Sie ihr Ticket jetzt unter www.fcsion.ch!

Das Spiel verfolgen:

Wenn Sie das Spiel nicht im Stadion verfolgen können, können Sie dieses Spitzenspiel wie immer im Live Ticker auf unserer mobilen App und in den sozialen Medien mit den Hashtags #SIONFCB und #HopSion verfolgen.

 

Ostertage: Schliessung der Büros des FC Sion

(17.04.2019)

Aufgrund der Ostertage bleiben die Büros des FC Sion zwischen Freitag, 19. April um 16.30 Uhr und Dienstag, dem 23. April 2019, geschlossen (das Sekretariat öffnet um 8.00 Uhr).
 
In der Zwischenzeit können Sie alle Anfragen per E-Mail an secretariat@fcsion.ch. senden. Der FC Sion wünscht Ihnen allen ein gutes langes Wochenende und eine erfolgreiche Eiersuche!
 

Aktion « Volles Haus » gegen den FC Basel

(16.04.2019)

 

Im Rahmen des 30. Spieltages der Raiffeisen Super League empfängt der FC Sion am Freitag um 20:00 Uhr den FC Basel im Stade de Tourbillon. Die seit nunmehr fünf Spielen unbesiegten Spieler von Murat Yakin hoffen, ihre Serie gegen das Team vom Rheinknie fortzusetzen. Dafür zählen sie auf die wertvolle Unterstützung ihrer Fans.

Um das Osterwochenende optimal zu starten und möglichst vielen Fans zu ermöglichen ans Spiel zu kommen, startet der FC Sion eine Aktion «Volles Haus»! Die Tickets für diese Begegnung stehen nun auf www.fcsion.ch zu sehr vorteilhaften Preisen zum Verkauf. Folgende Preise gelten je nach Sektor:


 

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Die Personen, welche bereits ein Ticket zum Standardpreis für dieses Spiel vor dem Start dieser Aktion gekauft hatten, erhalten gegen Vorweisen des Tickets im Clubsekretariat oder an der Hauptkasse im Stadion am Freitag einen Gratiseintritt.
 
Mit dieser Aktion möchte sich der FC Sion auch bei den Fans bedanken, die am 16. März nur eine Stunde vom Fussballspiel gegen die Grasshoppers sehen konnten.

 

 

 

Das Porträt von Yassin Fortune

(15.04.2019)

Mit nur 20 Jahren hat er bereits eine grosse Erfahrung mit mehreren Stationen in seinem Land sowie bei einem der berühmtesten Clubs der Welt vor seiner Ankunft im Wallis im letzten Jahr vorzuweisen. Obwohl er davon träumt, in Zukunft in einer grossen Liga zu glänzen, weiss Yassin Fortune, dass der FC Sion ihm alles zur Verfügung stellt, was er braucht, um weiter zu kommen. Er sagt, er ist bereit, im Wallis alles zu geben.

Im Alter von sieben Jahren betrat der Franzose zum ersten Mal die Fussballfelder in der Region Paris. Er fiel durch sein überdurchschnittliches Talent sofort auf und wurde nur ein Jahr nach seinem Debüt auf dem grünen Rasen von Red Star entdeckt. Vier Jahre nach seiner Aufnahme bei den Grünweissen zog er nach Nordfrankreich zum RC Lens. Bei den Nordisten erklomm er die verschiedenen Nachwuchskategorien, bis er im Alter von sechzehn Jahren in die U19 integriert wurde. Dieses frühe Alter erregte dann die Aufmerksamkeit von Arsenal, das ihn davon überzeugte, sein Land zu verlassen und nach London zu ziehen.

„Ich bin schlussendlich drei Jahre bei den Gunners geblieben, eine Erfahrung, die mir sowohl in menschlicher als auch in fussballerischer Hinsicht viel gebracht hat“, erklärt die Sittener Nr. 25. „Ich war erst sechzehn, als ich in London ankam, und ich musste schnell reifen, um zu lernen, von meinen Liebsten getrennt zu leben. Ich konnte mit Englisch auch eine neue Sprache lernen, was, wie wir wissen, heutzutage sehr wichtig ist. Im Hinblick auf den Fussball ist das Spiel in England viel physischer als das, was ich vorher kannte. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich eingelebt habe, aber die Jahre in Arsenal waren für mich nur positiv!“

Im vergangenen Sommer verliess Yassin Fortune die Londoner Metropole, um ins Wallis zu kommen. „Meine Ankunft hier verlief wirklich gut, ich wurde von meinen Teamkollegen gut aufgenommen und das machte meine Anpassung viel einfacher“, erklärt er. „Es ist wahr, dass im Vergleich zu London Berge hier Wolkenkratzer ersetzen. Das Wetter hat mich auch manchmal überrascht, da es an manchen Tagen sehr heiss und an anderen sehr kalt sein kann. Aber ich fühle mich hier im Wallis wirklich wohl.“ Während er zugibt, dass er bei seiner Ankunft nicht viel über den Schweizer Fussball wusste, sagt der in Aubervilliers geborene Fortune, dass er keine Probleme hatte, sich an die Raiffeisen Super League anzupassen: „Ich war überrascht von der Intensität und dem körperlichen Aspekt, aber ich war durch meine Jahre in England sehr gut darauf vorbereitet. Die Meisterschaft ist sehr gut und interessant, denn wir sehen es Wochenende für Wochenende: Jeder kann jeden schlagen!“

Wenn es um seine zukünftigen Ziele geht, betont Yassin, der von der Premier League oder der Bundesliga träumt, dass er Schritt für Schritt gehen will: „Was mir heute wichtig ist, ist, mich noch weiter zu verbessern, noch entschlossener zu werden und mit dem FC Sion gute Leistungen zu erzielen. Ich weiss, dass nur durch Arbeit ein Wechsel in eine grössere Liga in Zukunft möglich sein wird. Aber ich wiederhole, ich bin vor kurzem im Wallis angekommen und möchte vor allem dem Verein das Vertrauen zurückgeben, das er mir seit meiner Ankunft hier entgegengebracht hat!“ Ein weiterer Traum von Yassin Fortune ist es, eines Tages das Weltmeistertrikot zu tragen: „Natürlich wäre es wie für alle Franzosen eine grosse Ehre, einmal dieses blaue Trikot zu tragen. Ich hatte die Möglichkeit, mit den verschiedenen Nachwuchsteams zu spielen, von der U16 bis zur U20 und bei jedem Spiel gab mir das Singen der Nationalhymne grosse Emotionen! Es ist ein verrückter Traum, aber wer weiss, was die Zukunft für uns bereithält?“

 

Der FC Sion holt im Cornaredo einen Punkt

(14.04.2019)

Der FC Sion, der seit vier Spielen unbesiegt ist (3 Siege und 1 Unentschieden), spielte heute Nachmittag im Tessin und wollte diese positive Serie gegen den FC Lugano im Cornaredo fortzusetzen. Gegen die Bianconeri lief es den Sittener in der Hinrunde nicht optimal, zumal die Tessiner am ersten Spieltag der Saison im Stade de Tourbillon gewinnen und im Dezember im Tessin ein Unentschieden holen konnten. Dieses Spiel zwischen dem drittbesten und viertbesten Team der Rückrunde wurde als besonders ausgeglichene Partie erwartet. Murat Yakin und seine Spieler hatten dennoch vor, drei Punkte zu holen und somit in Reichweite des drittplatzierten FC Thun zu bleiben.

 

Der Spielbeginn war wie erwartet sehr ausgeglichen. Der Tessiner Crnigoj (6.) traf bei der ersten Tessiner Torchance das Tor nicht, nachdem Uldrikis bereits in der ersten Minute eine erste Torchance hatte. In der 10. Minute war es Kasami, der es mit einem Weitschuss versuchte. Zwei Minuten später konnte sich Bastien Toma in Szene setzen, als er seine Aktion mit einem Schuss, den Da Costa parieren konnte, abschloss. In der 25. Minute musste Fickentscher bei einem Kopfball von Sadiku intervenieren. In der 38. Minute konnte Crnigoj Carlinhos in idealer Position anspielen. Der Brasilianer schoss aber zum Glück daneben. Die letzten beiden Torchancen der ersten Halbzeit waren jedoch für die Walliser. Der Schuss von Bastien Toma Richtung Lattenkreuz konnte Da Costa in letzter Sekunde noch rausholen (44.). Der Tessiner Schlussmann konnte eine Minute später auch noch einen Weitschuss von Kasami ablenken.

 

Nach dem Pausentee waren zunächst die Spieler von Fabio Celestini besser im Spiel. Nach einer abgelenkten Flanke verfehlte Lavanchy das Tor (49.). Danach war die zweite Halbzeit eher ruhig, das Spiel fand zumeist im Mittelfeld statt. Der FC Sion konnte schliesslich dank seiner ersten Torchance in der zweiten Halbzeit in Führung gehen. Adryan erbte den Ball nach einem Riesenbock der gegnerischen Abwehr und bezwang Da Costa. Leider glichen die Bianconeri nur fünf Minuten später dank einem Weitschuss von Carlinhos das Spiel wieder aus. Die Tessiner hätten in der 83. Minute sogar in Führung gehen können, Maceiras rettete aber auf der Linie. In der 88. Minute rettete Flickentscher sein Team bei einem Versuch des Schweden Gerndt. Die Nummer 19 hatte in den letzten Sekunden der regulären Spielzeit noch eine Aktion, als das Tor nicht traf. Es sollte die letzte Torchance der Partie sein. Die beiden Teams trennten sich mit einem logischen 1:1, das dem Spielverlauf entspricht.

 

Das nächste Spiel der Rotweissen ist bereits in fünf Tagen. Am Karfreitag empfangen sie den FC Basel im Stade de Tourbillon im Rahmen des 30. Spieltages der Raiffeisen Super League. Alle ins Tourbillon!

Der FC Sion reist am Sonntag ins Tessin

(12.04.2019)

Der FC Sion, der seit vier Spielen unbesiegt ist und mittlerweile auf dem vierten Rang der Raiffeisen Super League steht, wird versuchen, diese positive Serie im Tessin fortzusetzen. Murat Yakin und seine Spieler treffen im Cornaredo auf den FC Lugano. Das wird gegen einen Gegner, der ebenfalls voller Selbstvertrauen ist, keine leichte Aufgabe. Die Walliser zählen auf Ihre wertvolle Unterstützung, um die drei Punkte zu holen!

FC Lugano – Präsentation:

Die von Fabio Celestini trainierten Tessiner sind eines der besten Teams des Frühlings. Mit 14 Punkten aus 9 Spielen weisen die Bianconeri die viertbeste Bilanz der Raiffeisen Super League auf. Besser waren nur YB (26 Punkte), Basel (22 Punkte) und der FC Sion (15 Punkte). Das Team vom Cornaredo ist nun schon seit sechs Spielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage der Luganesi war am 24. Februar (0:1 gegen YB). Danach folgten vier Unentschieden und zwei Auswärtssiege in Zürich (0 :1) und St. Gallen (0:2). Trotz diesem guten Lauf liegen die Tessiner bloss auf dem achten Rang. Das liegt daran, dass in der Rangliste alle sehr nahe beieinander sind. Lugano hat sieben Punkte Vorsprung auf den Barrageplatz, den zurzeit Neuenburg Xamax belegt und nur fünf Punkte Rückstand auf den drittplatzierten FC Thun!

Die Stärke der Tessiner ist sicherlich ihre kaltblütige Effizienz, dank der sie punkten, obwohl sie im Spiel teilweise massiv dominiert werden. Die Truppe von Fabio Celestini übergibt den Ballbesitz gerne dem Gegner, um über Konter besser zuschlagen zu können. Letztes Wochenende schossen Torjäger Armando Sadiku und seine Teamkollegen zweimal weniger aufs Tor als die Basler und mussten erst eine Viertelstunde vor Schluss den Ausgleich hinnehmen (Schlussresultat: 1:1). Beim letzten Aufeinandertreffen im Stade de Tourbillon kamen die Tessiner nur zu sechs Torschüssen und 38% Ballbesitz. Die Walliser konnten erst am Ende der Nachspielzeit durch Birama Ndoye noch ausgleichen und einen Punkt gegen diese Tessiner holen, welche für jeden Gegner schwierig zu spielen sind. Sogar der souveräne Leader Young Boys erzielte am 22. Spieltag erst in der 94. Minute den Siegtreffer durch Nsamé.

Die Schlüsselspieler des Waadtländer Trainers sind natürlich die drei Offensivspieler Carlinhos (8 Tore und 3 Assists), Alexander Gerndt (7 Tore und 4 Assists) und Armando Sadiku (2 Tore seit seiner Rückkehr Anfang Jahr, darunter ein herrliches am vergangenen Wochenende). Der Kapitän Jonathan Sabbatini (5 Tore und 5 Assists seit Saisonbeginn) personifiziert mit vier Toren in der bisherigen Rückrunde ebenfalls die gute Dynamik, welche das Team diesen Frühling aufweist. Der FC Sion wird sich vor diesen vier Spielern in Acht nehmen müssen, um in der Südschweiz zu punkten.

Das Spiel verfolgen:

Dieses Spiel des 29. Spieltages der Raiffeisen Super League kann man wie immer auf unserer mobilen App und in den sozialen Medien mit den Hashtags #LUGSION und #HopSion verfolgen.

 

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